gestern abend war ich
zu einem "nachtgebet anlässlich der emeritierung" einer proffesorin meiner hochschule...meine lieblingskomilitonen waren mit und wir drei waren dann auch wohl mit nur wenigen, mir aber gänzlich unbekannten, die studentische abordnung.....
dazusagen muss ich vielleicht, dass ich diese professorin nicht zu meinen lieblingsdozenten gezählt habe, sie ist feministische theologin und dementsprechend fielen dann auch ihre veranstaltungen aus.....alles ziemlich übertrieben und das mag ich ja überhaupt nicht.......
doch gestern nacht - dieser gottesdienst ging schlappe zwei stunden - war ich überrascht und verzaubert........ich habe diese frau von einer anderen seite kennengelernt und war total hin und weg.......diese ehrlichkeit, diese dankbarkeit und diese tiefe gläubigkeit haben mich gefesselt......noch jetzt sinne ich über einige ihrer worte nach......
sie griff zum beispiel die ostergeschichte auf und sprach über dies, was ich schon mit dem liebsten diskutiert habe......ist es gut seinen eingeborenen sohn zu opfern? ist es überhaupt gut, jemanden für eine angeblichgute sache zu opfern?
sie erzählte von ihrem bruder, der im zweiten weltkrieg im kaukasus gefallen war. geopfert für eine wahnwitzige und mörderische idiologie..............und wie sie seinen kameraden, der nun mittlerweile über achtzig ist besucht hat, um mit ihm über diesen tod zu sprechen............ich musste oft schlucken und habe nicht gewagt, zu atmen, so ehrlich und so bewegend war das......
wenn die müdigkeit nicht gewesen wäre, hätte ich noch stundenlang zuhören können.......so stelle ich mir gottesdienst vor.....
dazusagen muss ich vielleicht, dass ich diese professorin nicht zu meinen lieblingsdozenten gezählt habe, sie ist feministische theologin und dementsprechend fielen dann auch ihre veranstaltungen aus.....alles ziemlich übertrieben und das mag ich ja überhaupt nicht.......
doch gestern nacht - dieser gottesdienst ging schlappe zwei stunden - war ich überrascht und verzaubert........ich habe diese frau von einer anderen seite kennengelernt und war total hin und weg.......diese ehrlichkeit, diese dankbarkeit und diese tiefe gläubigkeit haben mich gefesselt......noch jetzt sinne ich über einige ihrer worte nach......
sie griff zum beispiel die ostergeschichte auf und sprach über dies, was ich schon mit dem liebsten diskutiert habe......ist es gut seinen eingeborenen sohn zu opfern? ist es überhaupt gut, jemanden für eine angeblichgute sache zu opfern?
sie erzählte von ihrem bruder, der im zweiten weltkrieg im kaukasus gefallen war. geopfert für eine wahnwitzige und mörderische idiologie..............und wie sie seinen kameraden, der nun mittlerweile über achtzig ist besucht hat, um mit ihm über diesen tod zu sprechen............ich musste oft schlucken und habe nicht gewagt, zu atmen, so ehrlich und so bewegend war das......
wenn die müdigkeit nicht gewesen wäre, hätte ich noch stundenlang zuhören können.......so stelle ich mir gottesdienst vor.....
GreenEyesMind - 29. Mär, 11:06
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