Freitag, 24. Juni 2016

Schon seit ein paar Tagen...

spukt eine Kindheitserinnerung durch meine Gedanken...Ich sehe mich vor meinem Vater stehen und höre mich sagen: "Papa, ich will Balletttänzerin werden..." Daraufhin sagt mein Vater ziemlich streng: "Hupfdohle (Tänzerin) wirst Du nicht..."

Diese Erinnerung ist so klar und ich frage mich, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wenn ich tatsächlich Tänzerin geworden wäre?...
und weshalb erinnere ich mich an diese Szene soooo deutlich, wo hingegen andere Erinnerungen, an meine Kindheit, eher nicht deutlich für mich sind?

Darüber werde ich jetzt ein wenig nachdenken....

Mittwoch, 9. März 2016

Habe im Zuge der Deutschen Bahn...

welcher mich wieder gen Heimat bringen soll, ein Abteil für mich allein gefunden, günstig gelegen neben der Toilette - habe eine Kanne grünen entgiftenden Tee dabei :-)...
Ich kann mich abwechselnd auf meinem Koffer plazieren, oder meine Gymnastik im stehen vor dem mittelgroßen Panoramafenster (völlig ungestört) vollführen...und nein, ich teile nicht ;-)...

Im Nachbarwagon hat ebenso eine Dame ihr Quartier bezogen - wir nicken uns ab und zu freundlich zu :-)...

Und manchmal kommt der Schaffner vorbei und erkundigt sich wohlwollend nach dem werten Befinden :-)...

Dienstag, 8. März 2016

Wenn man alleine reist...

ist man sensibler, beobachtet und sieht, was man sonst wohl nicht sehen würde...

Mit mir im Hotel wohnte eine kleine Omi, ebenfalls allein reisend, sehr vornehm gekleidet, immer mit einem passenden Tuch zum Kleid - abends kam sie zum Abendessen, ganz wohlfühllike, in ihren herrlichen blauen Kuschelpantoffeln....wunderbar :-)...

Heute Abend saß ein älteres Ehepaar (die Hauptgäste hier gehören zum älteren Semester bist...) am Nachbartisch und unterhielt sich intensiv übers servierte Essen (ein anderes Thema hatten sie leider nicht)....als mir meine Medaillons vom Schweinefilet serviert werden,f kommentiert sie lautstark, dass ihr dass viel zu viel Fleisch wäre, er ergänzt, dass ich es aber ohne Beilage und nur mit Salat essen werde....Richtig beobachtet ;-)...
Als ich meine Portion geschafft habe, bin ich kurz verleitet, diesem Paar freudestrahlend meinen leeren Teller zu präsentieren ;-)...
Leute gibt's ;-)....

Es war eine schöne einsame Zeit hier am Meer...ich komme wieder...auch gern wieder allein :-)...

Mittwoch, 17. Februar 2016

dieses Buch...

Cover-Das-Pubertier
ist ein (Über-)Lebenselexier für Eltern in der Pubertät...
Beschrieben werden Situationen, die "betroffene" Eltern nur zu gut kennen - der Indetifizierungsgrad ist also relativ hoch...

Schon der Einband-Text macht Mut und lässt den Humor wieder einziehen in das verzweifelte Leben von Pubertier-Eltern:

" Haben Sie auch eins Zuhause? Dann brauchen sie dieses Buch!

Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert.
Aber irgendwann mutieren die Kinder von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Wesen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren.
Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein vernunftbegabter, liebenswerter Mensch. Man muss nur Geduld haben, bis er sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal."

...unterschreibe ich so und kann nur sagen: AMEN!

Dienstag, 16. Februar 2016

Sorry, ich muss jetzt mal fluchen...

Patchwork ist doch echt scheiße und Jungs in der Pubertät auch...
Theoretisch ist mir alles klar, ich kann mir alles herleiten, wieso, weshalb das alles so läuft.....dennoch, in der Realität ist das einfach nur scheiße....und das werde ich demnächst auch mal so laut äußern.....
ich kann nur sagen, mein Mann (er ist nicht der leibliche Vater meines Sohnes) und ich haben uns den Hintern aufgerissen, haben meinen Sohn unterstützt, ihm beigestanden....zum Dank wird Derjenige, der sich immer nur zurückgelehnt hat, ignorant ohne Ende war und ist, der seinen Sohn hauptsächlich als Babysitter für seine weiteren Kinder braucht, in den Himmel gehoben, geradezu glorifiziert.....das ist mies, ganz mies!

Sonntag, 14. Februar 2016

Wenn ich nicht blogge...

heißt das nicht, dass mir nicht trotzdem viele viele Gedanken durch den Kopf gehen...Ich schreibe diese nur halt nicht auf. Warum nicht? Nun, ich glaube, mir fehlte in den letzten Wochen und Monaten die Muse und die Kraft. Zu viele andere Dinge forderten meine Aufmerksamkeit und nun bin ich so krank, wie lange nicht. Ich könnte es als Zwangspause interpretieren. Davor war ich auch schon angeschlagen, habe mich aber nicht geschont, habe weiter geackert, nur am Wochenende war ich dann so kaputt, dass ich mich oft ins Bett gelegt habe.
Seit Oktober letzten Jahres habe ich immer montags von 8:30 bis 19:30 Uhr gearbeitet. Dass ich dafür zu einer von 5 besten Mitarbeitern 2015 gekürt würde, hat mich und meine Gesundheit nicht entschädigt.
Das begreife ich jetzt.

Das ich in meinem Arbeitsverhalten etwas ändern muss, weiß ich seit 2012, seitdem ich in zwei verschiedenen Projekten meines Arbeitgebers tätig bin. Es ist ein Hin- und Herswitchen, immer hochkonzentriert im jeweiligen Projekt.
Warum ich das nicht ändere? Vor ziemlich genau zwei Jahren war ich schon einmal vier Wochen krank. Voller Elan teilte ich, nach meiner Genesung, meinem Arbeitgeber mit, künftig nur noch in einem Projekt tätig sein zu wollen. Dieser Wunsch wurde abgeschmettert, man würde nicht so schnell einen Ersatz finden. Und dann blieb ich nicht hartnäckig dran, lies mich wieder mit 200 % auf die Stellen ein.
Ich konnte nicht klar sein, nicht dabei bleiben, dass ich so nicht mehr weitermachen kann. Ich war mir gegenüber nicht klar und meinem Arbeitgeber auch nicht.

Und nun bin ich an gleicher Stelle wieder angekommen. Nur diesmal ist die Krankheit noch heftiger und schmerzhafter. Und auch jetzt denke ich wieder über meine Doppelbelastung nach.
In diesem Jahr kann ich leider nicht in der einen Stelle aufstocken, die Stunden sind an jemand Anderen vergeben. Aber ich kann 2017 vorbereiten. Dazu habe ich nun genügend Zeit.

Montag, 5. Oktober 2015

manchmal brauche ich einfach...

ein bisschen länger, um zu verstehen...
verstanden habe ich in den letzten tagen und wochen, dass ich es nicht erzwingen kann, dass meine zwillingsschwester kontakt mit mir hat.....ich habe mich neun jahre lang bemüht, den faden nicht abreißen zu lassen, aber es ist mir nicht gelungen.....und jetzt ist es genug.....ich mag einfach nicht mehr.....ich weiß, dass meine eltern darunter leiden, aber ihnen zu liebe meldet sich meine schwester auch nicht bei mir......das wäre mir auch nicht recht, denn es käme nicht von herzen....
ich habe lange geglaubt, das blut dicker wäre als wasser....das stimmt so nicht mehr für mich....ich habe zur schwester meines mannes mittlerweile ein wesentlich herzlicheres verhältnis als zu meiner eigenen und nun ist es dran, dass auch so zu akzeptieren.....

seit 2 Jahren

nun schon versuche ich bei wordpress Fuß zu fassen - es will mir einfach nicht gelingen. Ich habe das Gefühl, dass ich wordpress nicht kann, obwohl ich computertechnisch eigentlich fit bin....auch kenne ich da niemanden, auch wenn ich hier und da mal kommentiere.....bleibt Blog-Heimat Blog-Heimat? Vermutlich....hier logge ich mich ein - und es fließt......ich kann wieder schreiben, obwohl ich doch meine Schreibe verloren glaubte......

ICH BIN WIEDER DA.......

Sonntag, 25. August 2013

neue wege...

sollte ich gehen, wenn die alten ausgetreten sind...

dieser blog hier ist schon lange nicht mehr mit leben gefüllt...deshalb wird es zeit zu gehen und neues zu wagen...

Samstag, 2. Februar 2013

entscheidungen...

„Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“
Georg Christoph Lichtenberg

mit diesen worten verbinde ich im moment meine persönlichen entscheidungen. Ich weiß, dass ich sie treffen muss, im privaten, wie auch im job. ich weiß, dass es nicht gut weitergeht, wenn es so weitergeht, wie bisher... ich weiß, ich weiß...

da ist diese angst, etwas falsch zu machen, mich falsch zu entscheiden und dann auf dem falschen weg zu sein...aber angst lähmt, macht mich handlungsunfähig...
theoretisch kann ich das alles vom feinsten abhandeln, psychologisch wasserdicht erklären, wenn da nur nicht die eigene umsetzung wäre...

ICH muss es tun, ICH muss losgehen (nein, das "muss" kann man durch kein anderes und milderes wort ersetzen, ich hab schon hin- und herüberlegt), und ich weiß, dass mir dabei nur mein ICH helfen kann...

wie gern würde ich mich an die hand nehmen lassen, mich leiten und führen lassen. aber von wem? wer weiß schon, was für MICH das richtige ist? ICH selbst! deshalb kann nur ich mich selbst an die hand nehmen, mich slbst führen. gut, ich glaube schon daran, dass ich auch eine göttliche führung habe, aber wenn ICH nicht höre und fühle, wer dann?

viele philosophische gedanken und um den geht es auch - um meinen philosophen...ein junger mann mittlerweile von vierzehn jahren, fast erwachsen...was ist gut für ihn? was schlecht? ich frage ihn und er sagt es mir...dennoch muss ich als mutter auch eine andere sicht wahrnehmen - die meiner verantwortung...
und die tut weh...

ich suche nach kraft, nach mut und energie - und ich bete, dass, ich das richtige tue...

Montag, 7. Januar 2013

es geht weiter...

sieben monate und drei tage ist es her, dass ich hier zum letzten mal meine gedanken niederschrieb...viel ist passiert in diesen monaten, dass schönste war unsere standesamtliche hochzeit im august...

aber ich will anknüpfen an meinen letzten eintrag hier, denn ich bin auf dem weg, mich von diesen "unliebsamen tätigkeiten" zu befreien...
ehrenämter, die ich meiner chefin zuliebe übernommen hatte - ich habe sie abgelegt...
ich habe eine mitarbeiterin einstellen können, ich bin also auf meiner hauptstelle keine einzelkämpferin mehr...
bei meiner zweiten arbeitsstelle wachse ich...menschen auf ihren lebenswegen ein kleines stück zu begleiten, sie in ihren vorhaben zu unterstützen und zu bestärken - eine arbeit, die ich als ehre verstehe, die mich selbst wachsen lässt und die mir vor allem und dass ist das wichtigste - FREUDE BEREITET!

soviel zum ersten...es geht weiter...

GreenEyesMind

ich nehme mir die freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird. (virginia satir)

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